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HÜRTH/WALTROP. Ein toller Erfolg für den Nachwuchs des RV Waltrop: Beim Bundeswettbewerb für Jungen und Mädchen in Hürth gewannen sowohl der Doppel-Vierer als auch der Zweier jeweils im jüngeren Jahrgang (12-13 Jahre) die Goldmedaille über die Kurzstrecke.

„Ich bin einfach nur rundum zufrieden“, sagt RV-Trainerin Vanessa Benthaus zur Leistung ihrer Schützlinge. Zwar kommt es durchaus vor, dass der RV Bundessieger stellt – aber dass alle sieben Starter mit Gold dekoriert zurückkommen, ist doch nicht alltäglich.

Dabei waren die Voraussetzungen vor allem für den Zweier mit Ida Polarczyk und Marie Schulte-Kump nicht die allerbesten: Am letzten Wettkampftag war das Kurzstreckenrennen wegen der Hitze zeitlich vorverlegt worden. Die beiden Waltroperinnen waren mit ihrem Boot schon auf dem Wasser, als das Rennen wegen eines Gewitters dann neu angesetzt werden musste.

Aber davon ließen sich Polarczyk und Schulte-Kump nicht aus der Ruhe bringen – sie hatten zu Beginn zu kämpfen, legten aber einen Zwischenspurt ein und fuhren den Sieg ein.

Der Vierer in der Besetzung Frederike und Franziska Fenger, Elena Erdtmann, Sophia Benthaus sowie Steuerfrau Dorothea Kampmann fuhr hingegen einen Start-Ziel-Sieg heraus.

Die vorhergehenden Wettkämpfe hatten die RV-Starter etwas weiter hinten abgeschlossen: Die wegen der Hitze auf 2 000 Meter verkürzte Langstrecke schloss der Zweier als Zweiter seiner Abteilung ab, was insgesamt Rang neun bedeutete. Bei den Zusatzwettbewerben konnte nur Marie Schulte-Kump mit ihrem Team aus dem Bundesland einen Sieg verbuchen.

Der Vierer hatte die Langstrecke auf Platz sieben des gesamten Feldes beendet. Dabei ging es sehr eng zu: „Zwischen den Plätzen sieben und vier lagen gerade einmal drei Sekunden“, so Alexander Gödeke vom RV Waltrop, der wie Lutz Rudack als Betreuer des Landesteams mit in Hürth war. In seiner Abteilung war der Zweier bis auf Platz vier vorgefahren.

Der ehemalige Leistungsruderer Gödeke war nach zwei Teilnahmen als Aktiver zum ersten Mal als Betreuer mit beim Bundesfinale. „Das ist schon etwas Anderes“, sagt er mit einem Lachen. „Es ist viel anstrengender, als ich erwartet hätte, es gibt so viel zu tun.“

Trotzdem könne er sich vorstellen, sein Engagement zu wiederholen. „Es macht auch viel Spaß“, so Gödeke. „Es wäre schön, wenn wir nächstes Jahr wieder ein paar Boote dabei hätten.“