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So sehen strahlende Siegerinnen aus: Imke Klaes (li.) und Nina Matheja

Starker Auftritt von Nina Matheja und Imke Klaes beim Landeswettbewerb in Bochum-Witten: Die beiden Athletinnen des Rudervereins Waltrop gewannen im Leichtgewichts-Doppelzweier der 13- und 14-jährigen Mädchen und lösten damit das Ticket für den Bundeswettbewerb in München vom 29. Juni bis 1. Juli.

Noch nie zuvor war das Duo bei einer Regatta im Zweier gemeinsam unterwegs gewesen. Im Training saßen sie erst vor zwei Wochen erstmals zusammen in diesem Boot. Der Titel verliere nicht an Wert, da in dieser Boots- und Altersklasse nur drei Teams am Start waren. „Das zeigt die Zeit der Langstrecke. Mit der wären sie bei den Schweren Zweiter geworden“, berichtet Lara Erdtmann, die mit Tabea Menzel das RV-Kindertraining leitet.

Nach dem fulminanten Auftakt auf der Langstrecke – hier waren sie 16 Sekunden schneller als der Zweite – begann das Waltroper Team, ein wenig zu zittern. Denn traditionell muss der Ruder-Nachwuchs sein Können im Rahmen von Zusatzwettbewerben auch an Land beweisen. Hier haperte es beim Pedalo fahren und Ziel werfen. „Da spielten die Nerven nicht so mit“, hatte Erdtmann beobachtete. Doch auf dem Wasser klappte es dann auf der Rennstrecke wieder optimal: Hier siegten die Waltroperinnen und machten damit den Gesamtsieg perfekt.

Im zweiten Boot, das den RVW vertrat, saßen Hannes Polarczyk und Ben Dreßler, die sich in der Klasse Jungen-Doppelzweier (AK 12/13) der Konkurrenz stellten. Die Vorbereitung war nicht nach Wunsch verlaufen, häufig fehlte einer der Athleten krankheitsbedingt. „Daher hatten wir keinen Richtwert“, sagte Erdtmann. Sie erhofften sich für das Duo einen Platz im Mittelfeld. Und dieser Plan ging auf, denn in dem sechs Boote großen Teilnehmerfeld wurden sie Dritte.

Polarczyk und Dreßler wussten schon vor Wettkampfende, dass der Zug nach vorne abgefahren war, denn die Boote aus Bochum und Hamm waren deutlich schneller unterwegs und machten die Quali für München unter sich aus. Nach dem Zusatzwettbewerb hatten sie sich dann zum Ziel gesetzt, das Boot auf Kettwig auf Abstand zu halten. Was letztlich auch klappte.