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Die besten U23-Ruderer Deutschlands kommen am nächsten Wochenende in Ratzeburg zusammen. Auch für die Waltroper Athleten Franziska und Theresa Kampmann, Franziska Steinweg und Tobias Ressemann ist diese Regatta eine wichtige Standortbestimmung.

Denn zwei Wochen später finden die Deutschen Meisterschaften in München statt. Parallel mit zu den Junioren-Wettbewerben.

Franziska Kampmann wird in Ratzeburg im Zweier und Vierer an den Start gehen. „Das sind wohl auch die Boote, die sie bei der Meisterschaft fahren wird“, glaubt Trainer Andreas Erdtmann. Kampmann hat gute Chancen auf eine Medaille. „Ihr Ziel ist es, sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren“, kündigt der Coach an.

Allerdings werden in Ratzeburg erstmals alle deutschen Top-Leute am Start sein. „Auch die, die zuletzt in den USA studiert haben. Es wird spannend sein zu sehen, wie stark sie sich präsentieren werden“, ist der Coach gespannt.

Er ist zudem überzeugt, dass Franziska Steinweg und Theresa Kampmann wohl nicht in einem Medaillenboot sitzen werden. „Aber sie sammeln wichtige Erfahrungen. Zum Teil brauchen Ruderer ein, zwei Jahre Zeit, um sich an den U23-Bereich zu gewöhnen“, weiß Erdtmann.

Auf einem sehr guten Weg sieht der Trainer Tobias Ressemann, der im „Vierer ohne“ sitzen wird. „Meiner Einschätzung nach sitzt er ganz klar in einem Medaillenboot.“ Die letzten Entscheidungen fallen nach der Regatta in Ratzeburg.