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Das idyllische Havelstädtchen Werder war der ideale Ausgangspunkt für unsere Wanderfahrt 2016: Mit 13 Ruderinnen und Ruderern erkundeten wir die Havel und ihre Seen. Wir – das waren Angelika von Kampen, Ulrike Röthig, Anja Ouwersloot, Christa Kamrowski-Bartel, Heike und Ebbi Gesterkamp, Heinz Klein, Bernd-Johannes Lessner, Lothar Fenger, Wolfgang Krug, Guido König, Matthias Richter und Thomas Bartel. 90 bis 100 Kilometer wurden – je nach Tatendrang – zurückgelegt. Idealer Ausgangspunkt war der RC Werder, wo wir auch übernachteten.

Fahrt 1 führte uns über den großen und kleinen Zernsee nach Norden bis zum Fährhaus Ketzin, wo die erste Soljanka verputzt wurde. Und, man glaubt es kaum, hier wurde Original-Wein vom Werderaner Wachtelberg ausgeschenkt. Ein guter Tropfen! Dann ging es weiter über den Sacrow-Paretzer Kanal zum Schloss Marquart, wo wir im Dorf am Alten Krug einkehrten. Zurück über den Wublitz erreichten wir wieder Werder.

Fahrt 2, die Große Umfahrt, startete an der naturbelassenen Wublitz. Am Schlänitzsee bogen wir nach Osten ab in den Sacrow-Paretzer Kanal, der in den Jungfernsee mündet. Dann umfuhren wir Potsdam mit Blick auf Cäcilienhöhe, die Glienicker Brücke, Babelsberg und das Zentrum der brandenburgischen Landeshauptstadt. Am Templiner See verfolgten wir die fleißigen Kanuten bei ihrer Trainingsfahrt, mussten am Steg aber feststellen, dass das traditionelle Wirtshaus an der Potsdamer RG geschlossen war. Das Kongresshotel in der Nachbarschaft war kein adäquater Ersatz, aber die Currywurst schmeckte trotzdem. Dafür wurde es am Ende noch einmal spannend: In einem dunklen kleinen Kanal stellte Matthias seine Qualitäten als „Dschungelkönig“ unter Beweis. Als ein Baum das schmale Wasser versperrte, sprang er aus dem Boot und half allen drei Teams über das Hindernis! Im Wettbewerb mit einem österreichischen Achter erreichten wir schließlich den Steg des RC Werder.

Fahrt 3 war unsere Genusstour: Wir erkundeten der Glindower See, um anschließend auf der Hafenterrasse des mondänen Schwielowsee-Resorts Mittag zu machen. Endlich konnte ein „Märkischer Landmann“ zahlreiche durstige Kehlen kühlen. Die Folge: Zwei Teams hingen am Nachmittag am Strand bei Caputh ab, ein Doppelvierer mit Steuermann querte noch den Schwielowsee, um am Strand des Dörfchens Ferch die Sonne und das Wasser zu genießen. Fast gleichzeitig waren alle drei Boote zurück im Heimathafen.  Ebby und Guido waren so glücklich, dass sie schließlich im Wasser landeten.

Kurzum: Es war wieder ein tolles Fronleichnams-Wochenende – auch weil uns meist die Sonne verwöhnte und die Gewitter verschonten. Dank an Wanderfahrtsleiter Ebbi!

PS: Die leicht verkratzten Skulls vom Dschungelabenteuer hat der Charly wieder aufgemöbelt!

Bilder folgen in kürze