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WALTROP. Voller Stolz zog Lisa Prang, gemeinsam mit Vanessa Benthaus Jugendtrainerin beim Ruderverein Waltrop, ihr Fazit der Jungen- und Mädchenregatta: „Sie war nicht nur aus organisatorischer, sondern auch aus sportlicher Sicht sehr erfolgreich.“

13 Medaillen sammelten ihre 17 Schützlinge. Für viele von ihnen ist es die erste Saison.

Nach ihrer ersten Regatta in Hürth vor zwei Wochen traten viele von ihnen bei dem Heimwettbewerb auf dem Datteln-Hamm-Kanal schon professioneller auf. „Hier kennen sie sich aus, kennen die Wege. Sie kennen zum Beispiel Hubert Benthaus, der die Boote am Start vorsortiert hat, um einen reibungslosen Start zu ermöglichen“, erzählt Lisa Prang. Sie vermutet, dass die Nachwuchsruderer durch den Heimvorteil ihre ervosität etwas verloren haben.

Lea und Marie Wilk zum Beispiel sind nach dem Bauhauskurs erst im Oktober 2013 RV-Mitglied geworden. „Das ist schon eine Nummer, jetzt schon Regatten zu fahren“, so Lisa Prang.

Sie lobt die Disziplin und Zuverlässigkeit der jungen RV-Aktiven. „Und das Engagement unserer Eltern ist toll“, freut sich die Trainerin.

Erster Höhepunkt nach der Kinderregatten-Serie ist der Landeswettbewerb, der in vier Wochen in Witten auf der Ruhr stattfindet. Wer dort wohl starten darf? Infrage kamen schon vor der Waltroper Regatta Dorothea Kampmann im Zweier mit Marie Wilk sowie der Jungen- und der Mädchenvierer. „Und diese drei Boote haben unsere Erwartungen absolut erfüllt“, so Lisa Prang, die gemeinsam mit Vanessa Benthaus nun in bei der letzten Regatta in Kettwig in zwei Wochen schauen will, wer letztlich das Ticket für den Landeswettbewerb erhält.

Am Ende dieser Regatta mit dem Rekord-Meldeergebnis von 880 Booten zog Lisa Prang trotz des Aufwandes für alle Helfer des RV Waltrop ein positives Fazit. „Das war mit eine der entspanntesten Regatten, die wir je hatten.“

21.05.2014, Waltroper Zeitung

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