Zwei Boote aus NRW in Turin auf Medaillenkurs

WALTROP. (kar) Eine Reise, die sich sportlich gelohnt hat, liegt hinter 18 Aktiven des Nordrhein-Westfälischen Ruderverbandes (NWRV). Mit im Boot waren auch vier Waltroper.

Auf Einladung einer italienischen Bootswerft nahmen die Ruderer an der Regatta „D`Inverno sul Po“ teil. Diese ist in Italien die Jahres-Auftaktveranstaltung.

„Da es in der kalten Jahreszeit hier bei uns kaum Rudermöglichkeiten gibt, ist dieser Wettkampf für uns eine willkommene Alternative, um den Trainingsalltag aufzulockern und neue Herausforderungen zu setzen“, berichtete der Waltroper Trainer Andreas Erdtmann. Er betreute die Achter gemeinsam mit dem NWRV-Cheftrainer Ralf Wenzel.

Die Veranstaltung in Turin ist eine Langstreckenregatta. Dabei müssen die Boote eine Strecke von sechs Kilometern absolvieren.

Nachdem am Samstag die Kleinboote gefahren waren, gingen am Sonntag dann die Achter auf die Strecke. Beide NWRV-Achter trafen auf die bereits formierten Auswahlmannschaften des italienischen Junioren-Bundestrainers Claudio Romagnoli.

Bei den Junioren waren insgesamt zwölf Boote am Start. Da in einem Abstand von nur 20 Sekunden gestartet wurde, blieben auf der kurvenreichen Strecke zahlreiche Überholmanöver nicht aus. Am Ende reichte es für die NWRV-Ruderer zum dritten Rang. So durften sich auch die beiden Waltroper Jakob Polarczyk und Henrik Oberkönig über den Gewinn der Bronzemedaille freuen.

Bei den Juniorinnen waren lediglich vier Boote im Rennen. Die NWRV-Crew mit der Waltroperin Theresa Kampmann im Boot und Trainer Andreas Erdtmann landete auf Rang zwei und bejubelte im Ziel den Gewinn der Silbermedaille.

„Auch wenn es noch Abstimmungspotenziale gibt, war die kämpferische Leistung des Teams sehr gut und brachte das gesamte Team gut zusammen“, zog Erdtmann ein positives Fazit der drei Tage in Italien.

Alle Teilnehmer kehrten begeistert zurück. Und die Nachricht, dass die Turiner Regatta wieder in den NWRV-Terminkalender aufgenommen wurde, fand bei allen Aktiven große Zustimmung.

„Ein dickes Dankeschön gebührt der italienischen Bootswerft Filippi, die durch großzügiges Sponsoring die Teilnahme an der Regatta in Turin erst möglich gemacht hat“, sagte der Waltroper Trainer Erdtmann.

Bilder: Langstrecke Turin 2016