Header Image

Die letzte Regatta vor den Deutschen Meisterschaften vom 23. bis 26. Juni ist für Trainer und Athleten stets eine wichtige Standortbestimmung. So gewannen die beiden Trainer des Rudervereins Waltrop, Andreas Erdtmann und Christian Ruhnau, in Hamburg wichtige Erkenntnisse.

Viel erhofft man sich Richtung DM von A-Juniorin Theresa Kampmann. Sie wurde im „Zweier ohne“ knapp Sechste. Nachdem die Zweier-Ergebnisse feststanden, wurden die Vierer zusammengesetzt. Hier belegte Theresa Platz vier. „Sogar mit Kontakt zu Rang zwei“, stellte Andreas Erdtmann heraus.

Kampmann, die älterer Jahrgang ist, saß im Achter mit vielen jüngeren Athletinnen. „Sie führten bis zur Marke von 1250 Metern, dann ließ aber ein wenig die Kraft nach“, sagte Erdtmann. Der Achter wurde Zweiter. „Was Theresa betrifft, sind es die beiden einzigen Boote, von denen wir jetzt schon wissen, dass sie sie bei der Meisterschaft fahren wird. Das ist der Vierer und Achter.“

Jakob Polarczyk und Henrik Oberkönig konzentrierten sich auch auf die Rennen der Rangliste. Im „Zweier ohne“ fuhren sie einen guten Vorlauf, waren dann im Zwischenlauf aber zögerlich. Am Ende sprang der Sieg im D-Finale heraus.

Sieben Achter ein „imposantes Bild“

Im Achterwettbewerb starteten sieben Großboote zeitgleich. „Ein imposantes Bild“, fand auch Andreas Erdtmann. Das Boot mit den beiden Waltropern wurde Sechster. „Die Jungs haben ihren Platz im zweiten NRW-Achter bestätigt“, sagte Erdtmann. Im „Vierer mit“ kam das RV-Duo zudem auf Platz drei. Die beiden werden auf jeden Fall den Achter bei der DM fahren. Ob sie zudem im Zweier oder Vierer sitzen, wird noch entschieden.

In Ordnung war die Leistung von Tabea Menzel und Celine Schneider. Sie wurden Dritte im C-Finale und gewannen mit dem Vierer die 2. Abteilung. Bei den Juniorinnen A wird es keinen zweiten Achter geben. „Noch ist fraglich, in welchem Boot Tabea bei der Meisterschaft sitzen wird. Zur Auswahl stehen der „Zweier ohne“ und der „Vierer ohne“, berichtete Erdtmann. Am kommenden Mittwoch ist Meldeschluss.

Seit Hamburg steht fest, dass B-Junior Sören Henkel bei der DM den Vierer und den Achter fahren wird.

Lennart Oberkönig startete in Hamburg im Doppelzweier und im Zweier ohne. „Auch hier muss man sehen, wie es weitergeht.“ Lea Wilk zeigte eine gute Leistung im Doppelzweier, weniger zufrieden waren die Trainer mit der Fahrt im „Vierer ohne“. Der Doppelvierer mit Doro Kampmann war im Vorfeld unbesetzt worden. „Aber nicht mit dem erhofften Effekt“, gab Erdtmann zu. „Wir hingen zweieinhalb Wochen vor der Meisterschaft noch nie so in der Schwebe. Wir hatten derweil nicht damit gerechnet, dass es so eine schwierige Saison werden würde. Dennoch werden wir mit einer schlagkräftigen Truppe zur Meisterschaft fahren, die nun doch statt in Essen wiederum in Hamburg stattfindet – wegen zu vieler Algen im Baldeneysee.“