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Böiger Wind und starker Regen – die Voraussetzungen bei der 38. Jungen- und Mädchenregatta des Rudervereins Waltrop am Pfingstwochenende waren nicht die Besten. Dennoch hatten die Verantwortlichen alles im Griff, sodass die Veranstaltung letztlich doch reibungslos über die Bühne lief.

„Wir hatten über 800 Boote aus mehr als 30 Vereinen am Start“, berichtete Vanessa Benthaus vom RV Waltrop. Darunter zahlreiche Starter vom Gastgeber, die ihren Heimvorteil nutzten. „Es war ein ereignisreiches Wochenende“, meinte Benthaus, die Kindertrainerin des Vereins. „Allerdings gab es beim Slalom auch einige heimische Ruderer die zum Bademeister wurden“, sagte sie.

Doch gab es hier auch sportliche Erfolge zu vermelden. So durfte sich Moana Amon über eine Siegermedaille freuen. Zudem gewannen Marie Schulte-Kump und Helen Klaes im Doppelzweier auf der Langstrecke. „Dieses Duo hat sich bewährt“, freute sich die Trainerin. Einen weiteren Langstreckensieg feierten im Mädchenvierer Frederike und Franziska Fenger, Elena Erdtmann sowie Moana Amon mit Steuermann Hannes Polarczyk.

Besonders erwähnen wollte Benthaus auch die Siege von Emelie Meyer über 1000 Meter, die gleich in ihrem ersten Rennen im Einer ganz vorne landete, und den Erfolg von Nils Keller mit Fabiano Senking, die im Doppelzweier erfolgreich waren. „Die beiden fahren ihre erste Regattasaison, das macht das Besondere an diesem Sieg aus.“

Lob bekam auch der Mädchenvierer mit Moana Amon, Elena Erdtmann, Franziska und Frederike Fenger sowie Steuermann Hannes Polarczyk, der sich im prestigeträchtigen Rennen gegen den RV Datteln vom Start bis ins Ziel einen harten Kampf leistete, am Ende aber um eine Buglänge unterlag.

Spannend verliefen auch die beiden Rennen des Mixed-Vierers mit Sophie Benthaus, Ida Polarczyk, Cemil Aydogan, Luca Latzel und Steuermann Hannes Polarczyk gegen den RC Hansa Dortmund. Auf der Langstrecke hatte die Gäste die Nase vorn, doch auf der Kurzstrecke konnten sich die Waltroper erfolgreich revanchieren.

Weitere Waltroper Siege bejubelten die Zuschauer durch Ida Polarczyk im Einer, Franziska Fenger und Elena Erdtmann im Doppelzweier sowie von Emilie Meyer und Johanna Kampmann, ebenfalls im Doppelzweier, die einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg einfuhren.

„Ein bärenstarkes Rennen im Einer fuhr auch Helen Klaes“, lobte Trainerin Benthaus, obwohl es nicht zu einem Sieg reichte. „Helen fährt erst seit Kurzem im Einer und kenterte kurz nach dem Start. Doch mit einer unheimlichen Geschwindigkeit kehrte sie ins Boot zurück und beendete das Rennen nicht als Letzte“, lieferte Benthaus eine Erklärung für das Lob.

Erwähnt werden müssen auch die vielen fleißigen Helfer des Vereins, die vor, während und nach der Regatta alle Hände voll zu tun hatten. Denn trotz des schlechten Wetters säumten ungezählte Zuschauer die Regattastrecke. So hatten Grillstand und Küchenbuffet bereits vor dem Ende der Veranstaltung ihre Bestände ausverkauft.

Auch die DLRG, die mit zahlreichen Helfern vor Ort war, und einige Einsätze absolvierten, sowie die Regattaleitung um Sebastian Husemann und Andreas Peters hatten ganze Arbeit geleistet und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.