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Melanie Hummitzsch (vorne) und Marlene Lebermann wollen beim Finale der Ruderbundesliga am 7. September in Bad Waldsee wieder jubeln.

Ein aufregend spannender Renntag in der Ruderbundesliga liegt hinter dem Hebewerk-Achter des Rudervereins Waltrop. Doch ein mindestens genauso spannendes Ereignis liegt noch vor den Waltroperinnen.

Denn am 7. September steht in Bad Waldsee (Nähe Bodensee) der letzte Renntag der Ruderbundesliga auf dem Programm. Und für das Event in Bad Waldsee haben sich die heimischen Ruderinnen noch einiges vorgenommen.

Nachdem der Hebewerk-Achter in Leipzig Rang sechs und der direkte Konkurrent um Platz sechs in der Abschlusstabelle, der Crefelder Ruder-Club von 1883, einen Rang hinter den Waltroperinnen einkam, wird es in Bad Waldsee noch einmal spannend werden. „Wir haben in Leipzig den Abstand zu den Krefelderinnen auf einen Punkt verkürzt. Nun werden wir im letzten Rennen natürlich alles daran setzen, wieder vor ihnen zu landen, um zumindest punktgleich mit ihnen die Saison zu beenden“, sagt Lara Erdtmann vom Hebewerk-Achter.

So wird bis zum Renntag fleißig trainiert. Wer letztlich dann in Bad Waldsee im Boot sitzen wird, das steht heute noch nicht fest. „Einige von uns sind aus diversen Gründen verhindert“, berichtet die 20-jährige Lara Erdtmann. Sie ist sich aber sicher, dass im letzten Rennen der Saison eine starke Waltroper Mannschaft an den Start gehen wird. Denn insgesamt steht ein Kader von 14 Aktiven zur Verfügung. „Pro Renntag dürfen aber nur zwölf Ruderinnen eingesetzt werden“, klärt Erdtmann auf.

Wie geht es mit dem Hebewerk-Achter weiter, wenn die Saison zu Ende ist? Diese Frage kann Lara Erdtmann zurzeit auch noch nicht beantworten: „Wir hoffen natürlich alle, dass die Ruderbundesliga weiter bestehen bleibt, aber sicher ist das noch nicht.“ Und wenn die Bundesliga weiter geht, hofft Erdtmann mit den meisten der jetzt Aktiven, dass der RV Waltrop wieder mit einem Achter an den Start gehen wird. „Die meisten von uns wollen weiter machen, außerdem kommt aus dem Nachwuchs im Verein die eine oder andere Aktive noch mit hinzu“, berichtet Erdtmann.