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Freuen sich über den Vorlauf-Sieg: Franziska Kampmann (li.) und Frieda Hämmerling.

Heute um kurz vor 12 Uhr heißt es für die Waltroper Ruderer Daumendrücken: Denn dann startet mit Franziska Kampmann eine Athletin aus ihren Reihen bei den Weltmeisterschaften im bulgarischen Plovdiv. Gemeinsam mit Frieda Hämmerling, Carlotta Nwajide und Marie Arnold wird sie im Doppelvierer alles daran setzen, in ihrem Halbfinale unter die ersten drei Boote zu kommen, um damit den direkten Einzug ins A-Finale am Samstag um 13.01 Uhr Ortszeit (12.01 Uhr MESZ) zu schaffen.

Der erste Auftritt von Kampmann im Dress der A-Nationalmannschaft war vielversprechend. Denn der Vierer schaffte einen Start-Ziel-Sieg und qualifizierte sich damit problemlos für das Semi-Finale.

Der Vierer ist als Weltcupgewinner, der auch die Generalprobe in Luzern für sich entschieden hatte, bei der WM favorisiert. Dennoch ist das Flaggschiff gewarnt. Schließlich fuhren die Konkurrenten aus China und den Niederlanden knapp bessere Zeiten als die Deutschen. Da bleibt immer die Frage, in wieweit die Nationen gepokert haben. Eine erste Antwort darauf wird es heute geben.

Derweil ging für die Vereinskolleginnen des Rudervereins Waltrop eine erfolgreiche Saison in der Ruder-Bundesliga zu Ende.

In der Premierensaison 2017 hatten die Waltroperinnen, die in Renngemeinschaft mit Witten gefahren waren, den achten Platz belegt. In die Saison 2018 ging es dann mit einer rein Waltroper Mannschaft – und mit dem neuen Namen Hebewerksachter. Das Team freute sich sehr, als es mitten in der Saison gar noch ein neues Boot – einen reinen Frauenachter – bekam.

„In dieser Saison gab es einen klaren Aufwärtstrend“, bilanzierte RV-Trainer Andreas Erdtmann.

Allerdings verlief das Saisonfinale in Bad Waldsee nicht so gut wie erhofft. Denn aus dem 14-köpfigen Kader waren lediglich acht Ruderinnen mitgereist, die restlichen Athletinnen waren privat verhindert oder mit der Schule auf Kursfahrt.

„Erschwerend kam dann noch hinzu, dass zwei der acht Ruderinnen auch noch krank wurden“, berichtete Erdtmann. So sprang am Ende nur Platz neun und im Gesamtklassement Rang sieben heraus.

Wie es mit dem Projekt „Ruder-Bundesliga“ in Waltrop weiter geht? Gut möglich, dass es personelle Veränderungen geben wird. Man hat sich beim RV Waltrop darauf verständigt, sich Ende des Jahres zusammenzusetzen, um dann darüber zu beraten, wie der Plan für die Saison 2019 aussehen wird.