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WALTROP. (kip) Beim Jugendtag des Rudervereins Waltrop wurde nicht nur ein neuer Vorstand gewählt, sondern es wurden auch viele erfolgreiche Ruderer und Ruderinnen geehrt.

Sogar so viele, dass eine neue Regel ins Leben gerufen wurde. „Wir ehren nur noch diejenigen, die auf überregionaler Ebene Erfolge eingefahren haben. Ansonsten stünden wir noch morgen hier“, erklärt der wiedergewählte Vorsitzende Alexander Gödeke lachend.

Diesmal waren es 21 Kinder und Jugendliche, die sich über kleine Überraschungen freuen durften – das ist fast die gesamte Jugendabteilung. „Insgesamt konnten wir im vergangenen Jahr sehr viele sportliche Erfolge verzeichnen, das macht uns sehr stolz“, zieht Gödeke Bilanz.

So hatte sich die Jugend beispielsweise beim Landesentscheid für den Bundeswettbewerb qualifiziert und dort zweimal Gold geholt. Des Weiteren ist Franziska Kampmann im letzten Jahr Weltmeisterin geworden.

Doch nicht nur im Rudern ist die Jugend stark, die Jüngsten bewiesen auch bei der Talentiade in Waltrop ihr Können. Hierbei geht es nicht ums Rudern, sondern um Geschick und Köpfchen – das Ganze spielerisch verpackt. Im Wettstreit mit anderen Rudervereinen konnte zum ersten Mal der Gesamtsieg erkämpft werden.

Mit den Worten: „So, jetzt machen wir die Handys aus“, leitete Gödeke dann den Punkt Vorstandswahlen ein. Während er einstimmig im Amt bestätigt wurde, gab es ansonsten neue Gesichter.

Franziska Kampmann löste Lutz Rudack ab und ist nun stellvertretende Vorsitzende. Neue Elternvertreterin wurde Iris Oberkönig, und Tabea Menzel sowie Lea Wilk sind die neuen Jugendbeisitzer.

Besonders Franziska Kampmann freut sich über ihren neuen Posten. „Eigentlich gehöre ich nicht mehr zur Jugend, aber es ist schön so weiterhin ein Teil der Gruppe zu sein“, sagte die gerade in die U23 gewechselte aktuelle Weltmeisterin.

Dass nicht nur der Sport wichtig ist, zeigte der diesjährige Jugendtag. Es wurden Geschichten des letzten Jahres erzählt, gelacht und Pläne für das kommende Jahr geschmiedet.

So sind für den Nachwuchs neben einem Übernachtungswochenende am Bootshaus der Movie-Park-Besuch, ein Schwimmausflug und eine mehrtägige Wanderfahrt in Planung.

„Das alles zu koordinieren wird schwierig, wir hoffen alles realisieren zu können“, fügte Alexander Gödeke noch hinzu.
Worauf sich die Gruppe ebenfalls sehr freute, das war der letzte Tagesordnungspunkt des Abends: das traditionelle Pizzaessen.