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Bei der Jahreshauptversammlung des Rudervereins Waltrop begrüßte der Vorsitzende Harald Richter rund 50 Mitglieder. Wichtigster Punkt auf der Tagesordnung war die Jungen- und Mädchenregatta.

Denn die ist einerseits eine der größten landesweit, deswegen sehr wichtig für das Renommee des Vereins und finanziell lukrativ. Andererseits ist der Aufwand sehr groß: 68 Helfer müssen am Wettkampf-Wochenende je acht Stunden am Tag arbeiten, um die Veranstaltung zu stemmen.

Richter sowie der Regatta-Ausschuss mit Sebastian Husemann und Andreas Peters warben um die Unterstützung der Vereinsmitglieder. Nach dem Rekord-Meldeergebnis von zuletzt 880 Booten, rechnet man dieses Jahr nicht mit weniger Teilnehmern. Fraglich ist nur, ob auch genug Helfer da sind. Denn der Termin (16./17. Mai) liegt direkt nach Christi Himmelfahrt.

Regatta-Erlös ist enorm wichtig

Der Reingewinn aus der Regatta ist für den RV enorm wichtig: 30000 Euro kostet die Pflege der eigenen Anlage, mit 27000 Euro schlägt der Rennbetrieb zu Buche.

Die Ehrennadel für 50-jährige Mitgliedschaft erhielten Wolfgang Kleemann und der abwesende Dr. Jörg Ellerbrock. Franziska Kampmann und Lutz Rudack bekamen für ihre großen sportlichen Erfolge die Silberdolle verliehen. Theresa Kampmann, Tabea Menzel, Lara Erdtmann und Lara Wehlend bekamen jeweils ein kleines Präsent für ihre Medaillengewinne. Als Ehrenamtler wurden Andreas Erdtmann (Mädchentrainer), Christian Ruhnau (Jungentrainer) sowie Vanessa Benthaus (Trainerin im Kinderbereich) ausgezeichnet.

Franziska Kampmann ist bereits früh im Jahr blendend in Form, wie der Indoor-Cup belegte. Sie scheint auf gutem Weg zum großen Ziel zu sein.

Das ist die Junioren-WM in Rio de Janeiro. Der Nachwuchs darf ein Jahr vor den Olympischen Spielen die Strecke testen.

02.03.2015, Waltroper Zeitung