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ESSEN. Mit einer dezimierten Wettkampftruppe war der Ruderverein Waltrop beim Indoor-Cup in Essen-Kettwig vertreten. Mehrere Athleten mussten krankheits- oder verletzungsbedingt passen.

So zum Beispiel die beiden A-Junioren Jakob Polarczyk und Henrik Oberkönig. „Das ist schade, weil beide gut auf dem Ergometer unterwegs waren. Jakob hatte eine gute Chance, unter die Top Ten zu kommen“, bedauerte Trainer Andreas Erdtmann.

Krank angereist, aber dann doch noch abgemeldet wurde Lea Wilk, die ebenfalls aktuell so stark ist, dass ihr der Sprung unter die besten zehn Ergometerruderer zugetraut worden war.

Verletzungsbedingt mussten zudem Lennart Oberkönig und Theresa Kampmann auf einen Start bei dieser stimmungsvollen Ruderparty in Kettwig verzichten.

Einziger B-Junior des RV Waltrop war Jonas Arens. Bei seiner Premiere schlug er sich tapfer und sammelte wertvolle Erfahrung für die Zukunft. In dem 57er-Feld belegte er Rang 45.

Umso größer war die Gruppe der Kinderruderer. Hier zeigte sich, dass der RV Waltrop zwar keinen Ausreißer nach oben hat, wohl aber in der Breite gut aufgestellt ist.

Bei den 14-jährigen Mädchen kamen die Waltroperinnen, die sich mit 31 Konkurrentinnen auseinandersetzen mussten auf folgende Plätze: 11. Ida Polarczyk, 14. Frederike Fenger, 15. Franziska Fenger, 23. Elena Erdtmann. Auf Rang 29 kam Leichtgewicht Helen Klaes. „Sie ist erst seit einem Jahr dabei. Das hat sie richtig toll gemacht“, lobte Andreas Erdtmann. Außerdem kam Marie SchulteKump auf Platz 30 und Sophia Benthaus wurde 33.

Bei den 14-jährigen Jungen vertrat Cemil Aydogan die Farben des Rudervereins Waltrop. In einem Starterfeld von 65 Aktiven belegte er einen sehr guten 16. Platz. Trainingskollege Luca Latzel kam auf Rang 38.

Wettkampfhärte erarbeitete sich derweil Alexander Gödeke in der Final-Konkurrenz der Leichtgewichtsmänner (19-29 Jahre) und kam auf Rang sieben.

Bei den 40bis 49-jährigen Männern startete zudem Christian Ruhnau. Er hatte sich spät zu einem Start in Essen entschlossen, hatte hart trainiert und fuhr als Fünfter eine ordentliche Zeit heraus.

Rudack und Ruhnau drehen Spieß um

Bei Ergometer-Wettbewerben sitzt stets ein Trainer oder Betreuer neben dem Athleten, um ihn individuell anzufeuern. Jahrelang hatte Trainer Christian Ruhnau seinen Schützling dabei begleitet. Jetzt war es in Essen genau andersherum: Ruhnau gab alles, während Lutz Rudack, der in seiner aktiven Juniorenzeit erfolgreich auf dem Ergometer unterwegs war, ihn lautstark unterstützte. Ohnehin waren Andreas Erdtmann und Kindertrainerin Vanessa Benthaus von der Unterstützung ihrer ehemaligen Schützlinge angetan. Denn neben Lutz Rudack und Alexander Gödeke brachte auch Julian Liebig seine Erfahrungen bei der Betreuung des Nachwuchses mit ein.

Denia Amon, die in den 80er-Jahren sehr aktiv beim Ruderverein unterwegs war, startete bereits beim ErgoCup in Lübeck, war mit ihrer erreichten Zeit in der Konkurrenz der 50 bis 54 Jahre alten Frauen allerdings nicht ganz glücklich. So entschloss sie sich nun auch für einen Start in Essen und verbesserte ihre Zeit. In der Gesamtrangliste bedeuteten diese beiden Ergebnisse Rang drei.