Header Image

WALTROP Welch ein erfolgreiches Wochenende für die Waltroper Ruderin Franziska Kampmann. Nachdem sie bei der Sportlerwahl unseres Medienhauses am Freitag einen tollen zweiten Platz belegt hatte, durfte sie am Sonntag nun auf das Siegertreppchen steigen. Denn beim 20. NRWV Indoor-Cup in Essen-Kettwig gewann sie das Finale der A-Juniorinnen in der Zeit von 7:01,9 Minuten deutlich vor Pia Greiten (Osnabrück), die für die 2000 Meter lange Strecke knapp neun Sekunden mehr benötigte.

Kettwig war zugleich die letzte Station der Deutschen Ruderergometer-Meisterschaft. Nach den Rennen wurden die Zeiten aller fünf Wettbewerbe verglichen und hier belegte Kampmann einen hervorragenden dritten Platz. Es siegte die Berlinerin Christin Stöhner, die in Lübeck die Bestzeit gefahren war (6:59,1 Minuten). Entsprechend zufrieden mit dem Verlauf des Wintertrainings war Trainer Andreas Erdtmann: „Wir sind auf einem guten Weg.“

Der Coach hob zudem die Leistung von B-Juniorin Lea Wilk hervor, die erst seit einem Jahr beim RV Waltrop rudert. Im Vergleich zum Ergotest im Herbst konnte sie ihre Zeit um 16 Sekunden verbessern und belegte den 19. Platz (1500 Meter, 5:53,7 Minuten).

Ein Sonderlob erhielten auch die beiden Kinderruderinnen Frederike und Franziska Fenger, die von Alexander Gödeke und Lutz Rudack betreut wurden. „Sie waren gut unterwegs und feierten eine prima Premiere“, attestierte Erdtmann dem Nachwuchs eine gute Leistung. Auch über den Auftritt von Lennart Oberkönig, der Vierter wurde, fand Erdtmann nur lobende Worte. „Er hat die Vorgaben sehr gut umgesetzt.“

Beeindruckt von der Atmosphäre

Dorothea Kampmann und Sophia Benthaus schnupperten ebenfalls erstmals die intensive Stimmung in Kettwig. Allerdings ließen sich die beiden von der Atmosphäre in der Halle, in der teilweise parallel auf 32 Ergometern gerudert wurde, zu sehr beeinflussen. Während Theresa Kampmann (23.) ihre Zeit im Vergleich zum Herbst verbessern konnte, zeigten Tabea Menzel (15.) und Lara Wehlend (24.) zu viel Respekt. Franziska Steinweg musste verletzungsbedingt kurzfristig passen. „Was sehr schade war, denn ihr hätte ich das Erreichen des Finales durchaus zugetraut“, so Erdtmann.

Dennoch zog der Trainer eine positive Bilanz des Wochenendes, nicht zuletzt wegen des Sieges von Franziska Kampmann. „Bei den anderen wissen wir, wo wir stehen und können im Training entsprechend ansetzen“, so Erdtmann.

Weiter geht es nun mit der Langstrecke im März.

03.02.2015, Waltroper Zeitung