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Der RV-Nachwuchs, Trainer Andreas Erdtmann sowie die Vorstandsmitglieder Lothar Fenger und Harald Richter (v.re.) freuten sich mit Franzi Kampmann (9.v.li.) über den Gewinn der WM-Silbermedaille.

„Herzlichen Glückwunsch, Franzi“ – mit schwarz-rot-goldenen Lettern auf einem großen Laken begrüßte der Ruderverein seine strahlende Vizeweltmeisterin Franziska Kampmann. Nicht nur Jung und Alt aus dem heimischen Verein waren zum Bootshaus gekommen, sogar eine Delegation vom RV Datteln legte am Steg an, um der frisch gekürten Silbermedaillengewinnerin zu gratulieren.

„Du hast mit Deinem Doppelvierer-Team etwas geschafft, was nur zwei Boote aus ganz Deutschland geschafft haben“, würdigte der RV-Vorsitzende Harald Richter in seiner Laudatio die Leistung der 21-Jährigen.

„Neben dem Deutschland-Achter seid Ihr das einzige deutsche Boot, das bei der WM in Plowdiw eine Medaille in einer olympischen Disziplin geholt hat. Das will schon etwas heißen“, so Richter.

Von Olympiaträumen will Franziska Kampmann derzeit aber noch nichts wissen. „Jetzt mach ich erst einmal vier Wochen Urlaub vom Ruderzirkus“, erklärte sie in ihrer gewohnt lässigen Art.

Entspannung findet die 21-Jährige etwa beim Kühemelken – denn „Franzi“ kommt bekanntlich von einem Bauernhof in Brockenscheidt.

„Und danach werde ich ins Wintertraining für die kommende Saison einsteigen.“ 2019 winkt die Ruder-Weltmeisterschaft in Linz an der Donau. Bis zu den Sommerspielen 2020 in Tokio dauert es schließlich noch zwei Jahre.