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Franziska Kampmann macht sich Hoffnungen, bei der Bootsbesetzung im A-Kader berücksichtigt zu werden.

Wenn Franziska und Theresa Kampmann Kampmann sowie Neele Erdtmann vom Ruderverein am Wochenende bei der 100. Internationalen Hügelregatta in Essen an den Start gehen, geht es wohl vor allem für Franziska Kampmann um viel. Es stehen nämlich danach die Bootsbesetzungen des deutschen A-Kaders an, und da kann sich die Waltroperin Hoffnungen machen.

Denn mit ihren Leistungen bei den Kleinbootmeisterschaften vor zwei Wochen, als sie Vierte wurde, hatte sich Kampmann vollends in den Vordergrund gerudert. „Die letzten Wochenenden war Franzi in Berlin beim A-Kader“, sagt der Waltroper Trainer Andreas Erdtmann. In der Bundeshauptstadt befand sich die Nationalmannschaft sozusagen in der Findungsphase. Es wurden Rennen unter Wettkampfbedingungen durchgeführt und verschiedene Bootsbesetzungen ausprobiert.

Diese Phase des Ausprobierens neigt sich jetzt mit der Essener Regatta aber ganz rapide ihrem Ende zu, schließlich findet am ersten Juni-Wochenende bereits die erste Weltcupregatta in Belgrad (Serbien) statt. In der Zeit bis dahin sollen die Bootsbesatzungen dann nicht mehr gewechselt werden.

Auch wenn noch nicht abzusehen ist, ob und wenn ja, wie Franziska Kampmann Teil der A-Nationalmannschaft bleibt, ist klar: Ein erneuter starker Auftritt – wie bei den Kleinbootmeisterschaften auf dem Baldeneysee – ist ihren Chancen zuträglich.