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Einen Start-Ziel-Sieg feierte Dénia Amon im Einer

Welch ein erfolgreicher Abschluss der Rudersaison: Die Waltroper Masterruderin Dénia Amon startete jüngst bei einer Regatta in Sevilla und fuhr drei internationale Siege ein.

Die Idee, in Sevilla zu starten, entstand durch Amons Freundschaft zu Claudia Delgado aus Sevilla, mit der die Waltroperin bereits mehrfach bei internationalen Masters Regatten gestartet war.

Bereits 2017 – bei der ersten internationalen Mastersregatta in Sevilla – gewann Dénia Amon den Fraueneiner und mit einer spanischen Crew auch den Mixed-Doppelvierer.

Claudia Delgado und die Waltroperin hatten sich für dieses Jahr nun das Ziel gesetzt, dort im Frauenachter zu starten. „Hierfür haben wir unsere internationalen Ruderkontakte genutzt und eine Crew aus Spanien, England und Frankreich zusammengestellt“, berichtete die Waltroper Athletin.

Zunächst ging es für sie im Frauen-Einer los. Mit einem Start-Ziel-Sieg entschied sie dieses Rennen mit mehreren Längen Vorsprung vor Norwegen und Spanien sehr deutlich. Ganz ungewöhnlich für Sevilla: im strömenden Regen und bei fiesem Gegenwind.

Nur knappe zwei Stunden später wollte die Achter-Mannschaft dann aufs Wasser. „Jedoch wurde die Regatta wegen eines aufkommenden Gewitters unterbrochen, und alle Boote mussten an Land bleiben. Erst nach Abzug des Gewitters wurde die Regatta fortgesetzt“, so Amon.

In einem engen Rennen ging es über die 1000 Meter. „Erst ab der 750m-Marke wurde deutlich, dass wir alles richtig gemacht hatten. Sophia Benthaus, ebenfalls erfolgreiche Rudererin des Waltroper Rudervereins, gab als Steuerfrau unserer spanischen Schlagfrau Laura Clavjio die richtigen Kommandos und steuerte unsere internationale Crew souverän ins Ziel. Ich war als Bugfrau im Achter auf der Steuerbordseite als Erste im Ziel – ganze acht Sekunden vor Portugal und Italien“, erzählte Dénia Amon begeistert.

Am zweiten Regattatag wurden die Mixed-Rennen ausgetragen. Hier startete die Waltroperin mit ihrem französischen Ruderfreund aus Annecy, Patrick Louazel. Das Duo verpasste den Sieg um vier zehntel Sekunden und wurde hinter Spanien Zweiter.

Im Mixed-Doppelvierer ging es anschließend noch einmal über die 1000m mit einer Crew aus England und Frankreich. Mit demselben Team war Dénia Amon bereits im Juli bei den Euromasters in München erfolgreich gewesen. In einem Bord-an-Bord-Kampf ging es fast bis ins Ziel. Erst auf den letzten Metern konnte das Team den Kampf für sich entscheiden und siegte vor Norwegen und Italien.

Nach drei Siegen zum Abschluss der Rudersaison schien dann auch in Sevilla endlich wieder die Sonne und die Waltroperinnen – darunter auch Dénias Tochter Moana – genossen noch ein paar Ferientage in Sevilla.