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Die Waltroper Steuerfrau Neele Erdtmann (gelbes Boot, li.) legte mit dem deutschen U23-Frauen-Achter bei der WM einen guten Start hin, verpasste aber noch den direkten Einzug ins A-Finale

Der U23-Deutschland-Achter der Frauen mit der Waltroper Steuerfrau Neele Erdtmann hat den direkten Einzug ins Finale der Weltmeisterschaften im polnischen Poznan verpasst. Daher muss das Boot heute in den Hoffnungslauf.

Die Voraussetzungen vor den beiden Vorläufen war klar: Die jeweils beiden besten Boote qualifizierten sich direkt für das A-Finale. Die restlichen müssten versuchen, über den Hoffnungslauf das Final-Ticket noch zu lösen.

Das deutsche Flaggschiff startete stark und führte nach 500 Metern mit einer knappen Sekunde Vorsprung vor dem Team aus Kanada. Zur Hälfte der Strecke wendete sich dann aber das Blatt: Kanada zog an den Deutschen vorbei und überquerte als erstes Boot die 1000-Meter-Marke. In dem Bewusstsein, dass sich nur die ersten beiden Boote direkt qualifizieren würden, gaben die Deutschen, die von Neele Erdtmann lautstark angetrieben wurden, alles. Doch schon bei der 1500-Meter-Marke hatten auch die Amerikanerinnen Team Deutschland überholt. Am Ende siegte Kanada in einer Zeit von 6:21,700 Minuten vor den USA (6:24,960 Minuten) und Deutschland (6:27,520 Minuten).

Für das Team Deutschland rund um Schlagfrau Carolin Dold (dazu gehören Isabelle Hübener, Marie-Sophie Zeidler, Annabel Örtel, Christin Stöhner, Sina Kühne, Hannah Reif und Lena Sarassa) bedeutet dies, dass sie im heutigen Hoffnungslauf ihre Stärke ausfahren wollen, um am Sonntag dann auch im A-Finale zu starten. Fünf Teams sind heute am Start, die besten zwei Mannschaften vervollständigen das Final-Starterfeld. Die Equipe um Neele Erdtmann mag trösten, dass das siegreiche Team des zweiten Vorlaufes aus Großbritannien sogar langsamer war als die Deutschen als Dritter des ersten Durchgangs.

Die Vereinskollegen des Rudervereins Waltrop werden Neele und ihrem Team heute um 11.50 Uhr die Daumen drücken.