Header Image
Trainer Andreas Erdtmann war am Montag ganz heiser vom (erfolgreichen) Anfeuern seiner Schützlinge

Die Ergebnisse der Waltroper Ruderer am vergangenen Wochenende waren für sich genommen schon hervorragend (wir berichteten) – noch beeindruckender werden sie aber angesichts ihrer Folgen und in der Gesamtschau.

Gleich mehrere Athleten springen durch ihre starken Leistungen nämlich auf den WM-Zug auf. Da ist natürlich Franziska Kampmann zu nennen, die sich nach ihrem Weltcup-Gold mit dem Doppelvierer in Linz große Hoffnungen machen darf, bei der EM (2.-5. August in Glasgow (Schottland)) und der WM vom 9. bis 16. September im bulgarischen Plovdiv für die A-Nationalmannschaft zu starten. „Franzi war am Sonntagabend auch noch bei unserem Saisonabschluss für die Jugend“, sagt Trainer Andreas Erdtmann.

Und als Kampmann von ihren frischen Erfahrungen im Elitebereich berichtete, dürften auch andere davon geträumt haben. Denn auch die Junioren Sören Henkel sowie Neele Erdtmann und Theresa Kampmann könnten in naher Zukunft international für Deutschland starten. „Sören reist nach seiner starken Leistung in Hamburg und der Bestätigung jetzt im Riemenvierer bei der Junioren-DM Anfang Juli zur Mannschaftsbildung nach Berlin“, sagt Erdtmann. Neele Erdtmann steuerte den Riemenvierer der U23 in Köln zum Titel und reist bereits heute nach Ratzeburg ins Trainingslager der Nationalmannschaft. Theresa Kampmann verpasste zwar den WM-Zug. „Aber es sieht so aus, als sollte sie zur EM fahren“, sagt Andreas Erdtmann.

Top-Ergebnisse gab es also, wohin man beim Ruderverein auch schaut. „Es könnte sein, dass wir in diesem Jahr Athleten bei der A-WM, bei der U23-WM und bei der U19-WM stellen“, sagt Erdtmann voller Freude über den Blick auf das große Ganze.

Zum ganzen Bild gehört aber nicht nur die „erste Garde“ der Waltroper Ruderer. Andreas Erdtmann betont, dass sich auch andere Athleten auf einem ausgezeichneten Weg befinden. So etwa der vierte Platz von Ida Polarczyk mit dem Doppelzweier der B-Juniorinnen. Oder auch die Leistung von Hannah Veuhoff, die im leichten Doppelzweier Fünfte wurde. „Das ist ein super Ergebnis, sie ist noch nicht einmal ein Jahr lang dabei“, sagt Andreas Erdtmann. Veuhoff verpasste bei ihrer ersten DM-Teilnahme sogar nur knapp einen Medaillenplatz.