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Bei der „World Masters Regatta“ in Kopenhagen war der Ruderverein Waltrop mit zwei Athleten vertreten: Denia Amon und Joachim Henkel starteten bei der größten Regatta der Welt.

Der letzte Sieg bei dieser Regatta, die die inoffizielle Alt-Herren-WM ist, liegt 17 Jahre zurück. In Sevilla gewann der Doppelvierer mit Lothar Fenger, Joachim Henkel, Andreas Erdtmann und Bernd Vedder.

Jetzt starteten über 3000 Athleten aus 47 Nationen auf dem ’Lake Bagsvaerd‘, der vor den Toren Kopenhagens liegt.

Die Streckenlänge beträgt bei den Masters 1000 Meter. Es gibt nicht wie bei Meisterschaften Vorläufe, Hoffnungsläufe und Finals, sondern Abteilungsrennen mit je einem Sieger.

Die Master-Ruderer aus aller Welt mögen diese Veranstaltung, weil sie dort stets ehemalige Ruderkollegen und Gegner aus Junioren- oder Männerzeiten treffen.

Denia Amon hatte sich in Waltrop auf die World Masters Regatta vorbereitet und ging zusammen mit drei Ruderinnen vom Ruderverein Kopenhagen (Roklubben Furesco) im Vierer der Altersklasse 50 (MW 4x D) an den Start. Unter dem Applaus und mit lautstarker Unterstützung der dänischen Fans gewannen sie ihr Rennen.

Amons Kontakt zu den Teamkolleginnen kam durch einen langjährigen Ruderbekannten vom dortigen Ruderverein zustande. Er teilte der Waltroperin mit, dass in dem dortigen Boot eine Ruderin fehlte. Denia Amon startete zudem im Einer (MW 1x D) und wurde Dritte – als „leichte“ Ruderin im Feld der „Schweren“. Bei den Master- Rennen gibt es keine Leichtgewichtsrennen.

Jo Henkel trainiert zweimal in der Woche in Hamm und sonst in Waltrop. Er hat sich in Hamm mit gleichgesinnten Ruderern aus Hamm, Datteln und Münster zusammengetan. Denn der Großteil seiner alten erfolgreichen Ruderkollegen aus Waltrop hat aus unterschiedlichen Gründen seine Masterlaufbahn auf diesem hohen Niveau beendet.

Henkel gewann den Achter der Altersklasse 50 (MM 8+ D). Es war ein spannendes Rennen, das die Crew erst nach einem lang gezogenen Endspurt von 300 Metern und einem Vorsprung von einer Luftkastenlänge gewinnen konnte. Zudem kam der Waltroper im Vierer auf den dritten Rang.