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Diese Bilanz kann sich sehen lassen: Die Athleten des Rudervereins Waltrop kehrten mit drei Gold-, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen von der Deutschen Sprintmeisterschaft aus Salzgitter zurück – erfolgreicher war kein anderer Verein bei diesen Titelkämpfen. Traditionell starten bei der Sprint-DM reine Vereinsboote. Und Trainer Andreas Erdtmann war mit der Ausbeute sehr zufrieden.

• Gold im Juniorinnen-Doppelzweier B: Für die 350m lange Springstrecke benötigten Ida Polarczyk und Dorothea Kampmann 1:23,05 Minuten. Damit waren sie 69 hundertstel Sekunden schneller als die Konkurrenz aus Essen. „Das Rennen von Ida und Dorothea war vom Willen geprägt. Sie wollten hier ganz vorne landen. Daher haben sie diesen Erfolg auch verdient“, so Erdtmann.

• Gold im Junior-Doppelzweier B: Lennart Oberkönig und Sören Henkel haben dem Finale ihren Stempel aufgedrückt. Nachdem es im Vorlauf noch gar nicht rund lief, sicherte sich das Duo den Sieg auf dem Salzgittersee sehr souverän mit einem Vorsprung von fast zweieinhalb Sekunden.

• Gold im Frauen-Achter A: Tabea Menzel, Lara Wehlend, Lara Erdtmann, Celine Schneider, Sophia Wüllner, Theresa Kampmann, Franziska Steinweg, Franziska Kampmann und Steuerfrau Neele Erdtmann siegten ebenfalls. „Das war ein sehr schwieriges Rennen“, erzählte Erdtmann. Denn mit dem Boot aus Osnabrück hatten die Waltroper nur einen Konkurrenten. Der hatte es aber in sich. „Denn Osnabrück hatte sich ganz auf dieses Rennen fokussiert. Sie fuhren kein anderes Rennen und reisten auch erst am Sonntag an.“ Daher seien seine Athletinnen unter Druck geraten. „Denn eines war klar: Wir konnten nur gewinnen oder verlieren“, ordnete Erdtmann ein. Am Ende lösten die Waltroperinnen ihre Aufgabe souverän und siegten mit einer halben Bootslänge gegen das mit erfahrenen und erfolgreichen Ruderinnen besetzte Osnabrücker Boot. „Achter gut, alles gut“ – eine Ruderweisheit, die Erdtmann nach der DM gerne benutzte.

• Silber im Frauen-Doppelvierer o.St. A: Kein Vorlaufsieger gewann in dieser Konkurrenz eine Medaille. Das Rennen war sehr eng. Am Ende gewann die Rudergeselltschaft Lahnstein mit einem Vorsprung von 27 hundertstel Sekunden vor dem Waltroper Boot mit Franziska Steinweg, Sophia Wüllner, Theresa Kampmann und Franziska Kampmann. „Das haben die Mädels richtig gut gemacht. Zumal sie davor nur einmal gemeinsam trainieren konnten und mit ETuF und Neuss zwei Boote hinter sich ließen, in denen WM-Teilnehmerinnen saßen“, hob Erdtmann hervor.

• Silber im Juniorinnen-Doppelvierer m.St. B: Sophia Benthaus, Elena Erdtmann, Ida Polarczyk, Dorothea Kampmann und Steuerfrau Marie Wilk wussten um die Stärke der siegreichen Essenerinnen.

Dafür konnten sie die anderen Konkurrenzboote auf Distanz halten. Sophia Benthaus war erstmals bei einer DM dabei, und für Elena Erdtmann und Marie Wilk war es die erste Meisterschaftsmedaille.

• Silber im Juniorinnen-Doppelzweier A: Damit A-Juniorin Lea Wilk ein Rennen fahre konnte, setzte Erdtmann B-Juniorin Dorothea Kampmann zu ihr ins Boot. Eine tolle Kombination, wie sich herausstellte: So waren das Bootsgefühl von Lea Wilk und die kämpferische Einstellung von Dorothea Kampmann der Garant für den zweiten Platz.

• Bronze im Frauen-Doppelzweier A: Als einziger Vorlaufsieger schafften es Theresa und Franziska Kampmann hier, eine Medaille zu gewinnen. Es war ein enges Rennen, immerhin kamen die ersten fünf Boote innerhalb von exakt zwei Sekunden ins Ziel.

• Bronze im Junior-Mixed-Doppelvierer m.St. B: Hier waren zwei Boote im A-Finale.

Das stärkere Boot mit Elena Erdtmann, Lennart Oberkönig, Sören Henkel, Ida Polarczyk und Marie Wilk wurde Dritter. Der leichte Vierer mit Franziska Fenger, Sophia Benthaus, Luca Latzel, Jonas Arens und Steuerfrau Frederike Fenger kam auf Rang sechs.